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Immigrantenstadl

 

 

 





 




„100 Jahre DDR - Als ich ein FDJler war - Geschichten aus dem Land, das früher ‚Drüben’ hieß“ Nils Heinrich : Nils Heinrich

„Mit halbautomatischen Waffen schossen wir auf Pappkameraden, die Westdeutsche darstellten. Wir schossen quasi auf unsere eigenen Westverwandten. Da braucht es schon einen kurzen Augenblick der Überwindung. Wenn man allerdings solche Westverwandten hatte wie ich, dann überlegte man nicht lange. Sondern hielt drauf und drückte ab.

Nachdem man den Dauerfeuermodus eingestellt hatte.“ 40 Jahre graues Brot. Nur drei Fernsehprogramme, aber Fernsehverbot.

Eine Provinzjugend zwischen Junger Gemeinde und staatlicher Wehrerziehung, evangelischem Posaunenchor und FDJ- Jugendtanz. Vollräusche mit Alkohol und Nikotin, aber ohne Drogen. „Wir hatten ja nichts – außer Bananen!“

Und die gab es auch nur dann, wenn die Grenzmarine der DDR in der Ostsee einen Bananenfrachter gekapert und zum Anlegen im Rostocker Hafen gezwungen hatte.

Unglaubliche Geschichten und mitreißende Lieder aus dem Land, das früher ‚Drüben’ hieß.

Von und mit Nils Heinrich. Garantiert alles selbst erlebt!


Während seiner Karriere als Poetryslammer mit Lesebühnenhintergrund gewann Nils Heinrich überragend zahllose Slams in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Löngst tritt er erfolgreich auf den bekanntesten Kabarettbühnen Deutschlands auf. Er ist Stammgast der Underground-Comedyshow "Nightwash" und im berühmten "Quatsch Comedy Club" - obwohl er eigentlich gar keine Comedy macht. Man sah ihn auch schon beim "WDR Poetry Slam", "Ottis Schlachthof", beim "Prix Pantheon" und dem "WDR Fun(k)haus"
In seinem neuen Soloprogramm "Die Abgründe des Nils" wendet sich der Schöpfer des legendären Angel-Raps "Fischers Fritze (Angeln Berlin)" und Preisträger des Swiss Comedy Awards 2007 dem sicheren Zusammenbruch bislang verlässlicher Konstanten zu.
Einst erlebte er den Niedergang des Sozialismus - nun hat er in Sachen Kapitalismus ein immer interessanter werdendes Déjà Vu. Das klingt ernst, ist aber hoch unterhaltsam!
Wenn er dann Abends auf der Bühne steht, meist in den gebrauchten Ländern, erzählt er den Leuten, wie das war, was demnächst kommt. Aber: wer heutzutage eine Sicherheitskontrolle am Flughafen aushält, der übersteht auch den Hauch der Geschichte und summt befreit mit bei Nilsens wunderbaren Liedern, wie dem "Arbeiterlied für Mädchen".
Fazit: wenn man bei all seinen Geschichten und Liedern nicht so laut lachen müsste, könnte man glatt ein wenig Angst vor der Zukunft bekommen.

"Satirisch, kreativ und expressiv. Hochgradig punktgenauer Wortwitz."
schreibt der Südkurier, Konstanz
„Eine hochwertige Chronik des geistigen Verfalls. Respekt, Alter!“,
meint die Abendzeitung München