Klaus Nothnagel "MAN STECKT NICH DRIN!"
Die neue Lese- und Bildershow von Klaus Nothnagel
Man steckt nich drin, sagt der Berliner gern bei passender Gelegenheit – und es passt fast immer. Man steckt nich drin, murmelt der Klempner vor dem schadhaften Klo, Man steckt nich drin, stammelt der Betrunkene vor der Currywurst, und Man steckt nich drin würde der eine oder andere Berliner noch in ganz anderen Zusammenhängen äußern.
Klaus Nothnagels neues Leseprogramm taucht wieder tief in die Regionalmentalität des Berliners ein, öffnet aber auch die Perspektive, über Berlin hinaus.
In einer Serie kurzer Texte - “Läden meines Lebens, Teil 1 bis 10“ - beschreibt K.N. Berliner Geschäfte, vom Zeitungsladen mit Flachmann-Ausschank bis zur Aufsteiger-Bäckerei mit Capuccino für 2,80 €. Den Aufenthalt in einer Reha-Klinik beschreibt das “Anstaltstagebuch“, das zur Abwechslung die Ärzte schont und dafür entschieden patientenfeindliche Züge trägt.
Die heimatkundlichen Dias haben, anders als im vorigen Leseprogramm “Nadennschöntachnoch“ nicht Brandenburg, sondern Berlin zum Thema. Und Nothnagel macht endlich den Schritt vom Diapositiv zum bewegten Bild - in mehreren spektakulären Live-Schaltungen berichtet jeweils ein Korrespondent von sozio-kulturellen Brennpunkten Berlins, zum Beispiel vom Jahn-Eck in Berlin Neukölln.
Ein Abend, der ganz der leicht boshaften Heiterkeit gewidmet ist; aber worum handelt es sich bei diesen Texten überhaupt? Glossen? Satiren? Humoristische Kleinstfeuilletons?
Man steckt nich drin!
K l a u s N o t h n a g e l
Jahrgang1955, geboren in Lübeck, seit 1977 gelernter Berliner. – Nach einem Studium der Germanistik u.ä. war er Regieassistent am Stadttheater Bremen; anschließend u.a. Theaterkritiker bei der taz; Glossen-Autor und -Sprecher bei den Radiosendern RIAS 2, SFB 2, Radio Brandenburg, Radio Bremen 2, Klassik-Radio, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur; außerdem von 1995 bis 2003 Kultur-Moderator bei "deutsche welle TV". – 1989 bis 1991 Mitglied der "Höhnenden Wochenschau" in Berlin, auch bekannt als "Mutter aller Lesebühnen" – Ab 1993 Solo-Leseprogramme; ab 2001 humoristische Dia-Vorträge für Arnulf Ratings "Blauen Montag" / "Blauen Mittwoch". – Seit 1998 Mitwirkung beim Lesetheater "Hörspiele zum Zugucken"
P R E S S E :
Nothnagel ist für den Diavortrag das, was Florian Silbereisen für die Volksmusik ist. (Arnulf Rating, Kabarettist)
Aus der Lesung kann schnell ein Diavortrag werden: Bilder, so banal wie absurd, so trostlos wie komisch, schärfen den Blick für die Realsatire vor der eigenen Haustür. (Norbert Tefelski, Ticket)
Mit einem Comedian hat Klaus Nothnagel ungefähr so viel gemein, wie ein Basecap mit einer Baskenmütze. (Der Tagesspiegel)



