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Manfred Maurenbrecher: "Flüchtig"

Flüchtige Begegnungen mit der Welt

Manfred Maurenbrecher liebt es in Bewegung zu sein. Ob auf einem Spaziergang, dieser kleinen Reise um den Block vor jedem seiner vielen Auftritte, als tourender Musiker, als Kind auf Entdeckungsfahrt mit dem Roller durch Berlin oder als junger Mann mit Rucksack durch ferne Länder. Viele dieser Reisen finden sich in seinen Liedern wieder.

Erstmals ist nun ein ganzes Album über das Reisen entstanden, über die vielen flüchtigen Begegnungen mit der Welt, die das Unterwegssein mit sich bringt und wie sie uns und unsere Welt verändern. Flucht und Vertreibung verhandeln ihre Existenz ebenso wie das Schlendern und Flanieren. Nichts ist mehr sicher in Maurenbrechers Liedern, alles befindet sich im Umbruch.

Der zeitliche Bogen der Stücke reicht weit, manche kommen aus der Vergangenheit, andere rekonstruieren sie, eins spielt in einer geträumten Zukunft. Von Trinidad auf Kuba geht es zum Autoput, einer Landstraße mit Überholspur, quer durch das Jugoslawien der Siebziger Jahre ins damals blühende Afghanistan, 45 Jahre später retour aus den Flüchtlingslagern am Südrand der EU hoch in den reichen Norden. Mit der ersten Band von West-Berlin aus in einem alten Opel Kapitän ins Ruhrgebiet, durch die Augen des Folkmusikers Utah Phillips mit den Hobos im Güterzug durch die USA.

Reisen, freiwillig oder erzwungen, aus Not oder Übermut, lebensgefährlich und rettend.
"Auch Reisen, bei denen man die eigenen vier Wände nicht verlässt", interessieren Maurenbrecher: "denn wenn man bleibt, wo man ist, erfährt man, wie weit weg auch das sein kann."


Manfred Maurenbrecher ist ein Gigant - unter den deutschen Liedermachern und Songwritern einer der Besten.
Vollkommen desinteressiert an dem, was angesagt ist, schreibt er über Liebe, als wäre er der erste, der sich mit diesem Thema im Lied auseinandersetzt. Absolut interessiert an dem, was um ihn herum passiert, schreibt er politische Lieder, obwohl das doch gar nicht angesagt ist.

Lassen wir uns nicht ablenken von den Lautschreiern des Tages, denen bereits am Abend die Stimme abhanden gekommen sein wird.

In "No Go" geht es um eine ganze Menge: den Tod, die Bahn, das Geschwätz der Leute und um die Kunst an sich.