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Der UnSinn des Lebens

 

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Der Heiland ist gekommen

 

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Der unSinn des Lebens






Heiko Werning  "Vom Wedding verweht"

Menschliches, Allzumenschliches

Texte und Lieder zwischen Ghetto und Gentrifizierung.

Pressetext:
Der Wedding – Sehnsuchtsort für alle, die sich nach nichts mehr sehnen, Zuflucht für jeden, der vor sich selbst wegläuft, neue Heimat für jene, die sich vom Makler ernsthaft erzählt lassen haben, das hier sei Teil von Berlin-Mitte. Hier muss man den Erstklässlern als Erstes erklären, was „Fick dich!“ eigentlich bedeutet und was Bienen sind, den Veganern, dass sie ruhig auch Wurst mit Fleisch essen können, solange es halal ist, und Zugezogenen, dass man hier am besten flirtet, indem man einer Taube den Kopf abschlägt. Dazwischen betrinken sich Hipster am selbst gebrannten Nusslikör, betreiben Clickbaiting mit schimpfenden Ureinwohnern auf Youtube und hängen Zettel auf mit guten Vibes zum Abreißen. Kurz: Ein Stadtteil, der seit Jahrzehnten kommen soll, und doch einfach da bleibt, wo er schon immer war.
Heiko Werning ist in diesem Bezirk teilnehmender Beobachter seit einem Vierteljahrhundert und berichtet von seinen Ergebnissen in Form von Geschichten und Liedern.

Heiko Werning:
Heiko Werning, geboren 1970 im westfälischen Münster, wohnt seit 1991 im Berliner Wedding, ist Reptilienforscher aus Berufung, Froschbeschützer aus Notwendigkeit, Schriftsteller aus Gründen und Liedermacher aus Leidenschaft. Er liest seine Texte regelmäßig bei der legendären »Reformbühne Heim & Welt« und den agilen Weddinger »Brauseboys« vor, ist ständiger Mitarbeiter der Titanic und veröffentlicht regelmäßig in der Taz. Seine dritte Kurzgeschichtensammlung über den Wedding ist soeben in der Edition Tiamat erschienen. Außerdem hat er noch ein paar andere Bücher geschrieben.



"Das macht sehr großen Spaß! Es ist ein wirklich beruhigendes Gefühl, den Wedding und seine Geschichten bei Heiko Werning in guten Händen zu wissen."
Horst Evers

"Hauptstadtprosa ohne Hauptstadt: Heiko Werning (Wedding) ist der einzige Mensch auf der Welt, der mir mit Berlin-Büchern kommen darf. Und zwar immer."
Stefan Gärtner, Titanic

"Ohne diesen Westfalen wäre Berlin nichts! Heiko Werning schreibt wie Hemingway, nur witzig."
Bernd Gieseking

"Heiko Wernings kluge und komische Erzählungen weisen weit über den Berliner Wedding hinaus. Ach, glücklich der Kiez, der einem Chronisten eine Heimstatt bietet wie diesem mit allen Wassern der literarischen Satire gewaschenen Menschenfreund."
Jess Jochimsen



























"Wilder Wedding"

Geschichten, Satiren, Lieder zwischen Ghetto und Gentrifizierung.

Das macht sehr großen Spaß! Es ist ein wirklich beruhigendes Gefühl, den Wedding und seine Geschichten bei Heiko Werning in guten Händen zu wissen.
Horst Evers

Hauptstadtprosa ohne Hauptstadt: Heiko Werning (Wedding) ist der einzige Mensch auf der Welt, der mir mit Berlin-Büchern kommen darf. Und zwar immer.
Stefan Gärtner, Titanic

Ohne diesen Westfalen wäre Berlin nichts! Heiko Werning schreibt wie Hemingway, nur witzig.
Bernd Gieseking

Heiko Wernings kluge und komische Erzählungen weisen weit über den Berliner Wedding hinaus. Ach, glücklich der Kiez, der einem Chronisten eine Heimstatt bietet wie diesem mit allen Wassern der literarischen Satire gewaschenen Menschenfreund.
Jess Jochimsen


Im wilden Wedding

Willkommen im wilden Wedding, jenem
Berliner Bezirk, der wahlweise als eines der
härtesten Krisengebiete des Landes oder als
kommender In-Bezirk gepriesen wird.
Erstaunlicherweise beides seit Jahrzehnten in
friedlicher Koexistenz.
Hier müssen sich die Bewohner noch nicht
mit Touristen herumärgern, die sich in ihre
Hauseingänge übergeben, hier steigt man auf
dem Nachhauseweg über echte einheimische
Kotze vom ureigenen Prekariat. Hier treffen
Journalistinnen auf der Suche nach gut
verkäuflichem Müll auf Frauen, die sich mit
Alu-Folie davor schützen, dass dunkle Mächte
ihre Gedanken abhören. Und hier beschimpfen
sich Siebenjährige als Hurensöhne und
verfickte Schwuchteln, haben dann aber Angst
ausgerechnet vor Bambi.
Kurz: ein Biotop, das vor der Ghettoisierung
gewarnt wird und sich vor der Gentrifizierung
fürchtet.
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Heiko Werning, geboren 1970 im westfälischen
Münster, wohnt seit 1991 im
Berliner Wedding, ist Reptilienforscher
aus Berufung, Froschbeschützer aus Notwendigkeit,
Schriftsteller aus Gründen
und Liedermacher aus Leidenschaft.
Er liest seine Texte regelmäßig bei der legendären
»Reformbühne Heim & Welt«
und den agilen Weddinger »Brauseboys«
vor, ist ständiger Mitarbeiter der Titanic,
regelmäßiger Autor von taz und Jungle
World und schreibt für die taz zusammen
mit Jakob Hein auch den Blog »Reptilienfonds«
in dieses Internet hinein.


Heiko Werning kommt aus Westfalen und lebt im Wedding. Er ist also bestens vertraut mit einer lebensfeindlichen Umgebung. Kein Wunder also, dass er sich als Reptilienforscher bevorzugt in die Wüsten und Sümpfe dieser Welt zurückzieht.

Doch die fremdartigsten Lebensformen begegnen ihm vor der eigenen Haustür: Hier treffen sich nachts am Imbiss der McFit-gestählte Jungmacho, den seine Eroberung des Abends vor die Tür gesetzt hat, weil er zu betrunken war, um noch einen hoch zu kriegen, mit dem Prediger vom Moscheeverein gegenüber, der seinen Heißhunger auf Schweinefleisch zu stillen sucht. Sechsjährige, die sich als Hurensöhne beschimpfen, aber Angst vor Bambi haben. Frauen, die sich in wallende Tücher kleiden und vor dem Sex erst mal ihr Karma kalibrieren.

Und zur Person dann vielleicht: Heiko Werning, geboren 1970 im westfälischen Münster, wohnt seit 1991 im Berliner Wedding, ist Reptilienforscher aus Berufung, Froschbeschützer aus Notwendigkeit, Schriftsteller aus Gründen und Liedermacher aus Leidenschaft. Er liest seine Texte regelmäßig bei der legendären »Reformbühne Heim & Welt« und den agilen Weddinger »Brauseboys« vor, ist ständiger Mitarbeiter der Titanic, regelmäßiger Autor von taz und Jungle World und schreibt für die taz zusammen mit Jakob Hein auch den Blog »Reptilienfonds«. Sein jüngstes Buch erschien im März bei der Edition Tiamat und heißt »Im wilden Wedding«.